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Hallo, mein Name ist Marion, ich bin 40 Jahre jung, verheiratet und Mutter eines Sohnes. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe mich vor drei Jahren an einem „Abend der Barmherzigkeit“ in Marchegg bei den Brüdern des hl. Johannes bekehrt.

Wie kam es dazu, nachdem ich damals total in der Esoterik gefangen war? Yoga, Qi Gong, Reiki und der regelmäßige Besuch bei einer Schamanin waren gang und gäbe. Zu Hause hatte ich oft Entscheidungen alleine getroffen und war völlig davon überzeugt, dass unser Sohn im Hort gut aufgehoben sei und ich deswegen mit Begeisterung meinem Beruf nachgehen könne.

Doch dann kam es, dass ich ganz unerwartet von meiner ehemaligen Religionslehrerin Lisi zu einem Abend der Barmherzigkeit nach Marchegg eingeladen wurde. Ich überlegte nicht lange und entschloss mich hinzufahren, schließlich bin ich ja katholisch - das dachte ich zumindest. Zu Beginn war ich sehr skeptisch und fragte mich, was ich eigentlich hier mache. Doch am Ende war ich von der Atmosphäre und Stimmung so berührt, dass ich die nächsten Sonntage regelmäßig zur Messe ging.

Am nächsten Abend der Barmherzigkeit im November 2017 kam der Heilige Geist über mich, und kurz entschlossen ging ich zur Beichte. Ich hatte familiäre Probleme, und seit Jahren versuchte ich, sie mithilfe der Schamanin und anderen esoterischen Praktiken zu lösen beziehungsweise in den Griff zu bekommen. Man hat mir immer gesagt, ich müsse loslassen - tja ,wenn das so einfach wäre...

Zurück zur Beichte: Ich heulte vor mich hin und erzählte dem Priester in einer Kurzversion mein Problem. Dieser gab mir ganz einfach zur Antwort: „Wir übergeben alles Gott.“ Mit dem hatte ich nicht gerechnet. Wir haben diesen Schritt jedoch gemeinsam gemacht, und ich fühlte mich anschließend richtig ERLÖST.

Ab diesem Zeitpunkt war es um mich geschehen: Ich ließ Gott in mein Herz, und mein ganzes Leben stellte sich auch den Kopf. Ich fing an, regelmäßig zu beten, vor allem den Rosenkranz, und ging sonntags und wenn möglich wochentags in die heilige Messe. Seither war ich nie wieder bei der Schamanin, habe keine hinduistischen Götter mehr angebetet und wechselte von der Homöopathin zu einer Schulmedizinerin. Zum Glück hatte ich meine ehemalige Lehrerin Lisi, ihre Kinder und die Priester, die mir bei Fragen in meinem frisch erworbenen Glauben immer wieder weiterhalfen.

Mein Mann und mein Sohn Constantin bekamen sehr schnell mit, dass ich mich veränderte. Jetzt bin ich gerne zu Hause, suche viel mehr das Gespräch mit ihnen, koche wieder viel lieber für meine Familie und bemühte mich darum, dass wir es zu Hause heimelig haben. Die beiden dachten sich anfangs bestimmt: Was ist jetzt wieder mit ihr los? Sie genossen aber sichtlich die positive Veränderung.

Unser Sohn hat alles mit offenem Herzen aufgenommen. Er war bald davon überzeugt, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, und betete gemeinsam mit mir. Er saugte die Geschichten von den Heiligen und von den Wundern, die in der Welt geschehen, nur so auf. Bald drängte es mich zum Sakrament der Firmung. Mein Mann und ich sind zwar kirchlich verheiratet, aber ich wurde nie gefirmt. Deshalb beschloss ich, mich im April 2018 firmen zu lassen.

Da uns Lisi in der Schule sehr viel von Medjugorje und den Seherkindern erzählt hatte, war mein nächstes Ziel, gemeinsam mit ihr und einer Gruppe der Jüngergemeinschaft dorthin zu fahren. Hier lernte ich Sr. Luise kennen, die mir von ihrem Ferienlager im Sommer erzählte. Und ich buchte gleich ein Zimmer für Constantin und mich. Es war eine wunderschöne Zeit, und auch Constantin war begeistert. Er sagte damals zu mir, es sei sein schönster Urlaub, da wir eine ganze Woche an einem Ort blieben und nicht dazu angetrieben waren, möglichst viel in kurzer Zeit zu sehen. Diese Ferienwoche gab auch ihm eine innere Ruhe.

Mein Mann und ich merkten relativ bald, dass auch Constantin sich zum Positiven veränderte: Er wurde hilfsbereiter, aufmerksamer und ruhiger. Schließlich wurde er sogar Ministrant.

Die Wertschätzung füreinander ist unserer Familie viel wichtiger geworden, etwa, wenn ich meinen Mann danke sage, dass er jeden Tag im Winter raus in den Schuppen geht, um für uns einzuheizen. Es sind die kleinen Dinge, für die wir dankbar sein sollen und uns gegenseitig danke sagen dürfen.

Ich war oft sehr traurig, dass Constantin und ich alleine in der Messe oder in der Anbetung waren. Aber wir haben gebetet, gefastet und eine Novene gehalten, und mein Mann ist im April 2020 wieder in die Kirche eingetreten. Er durfte auch ein Wochenende lang bei einem Sommerlager dabei sein, das bei ihm sehr zu einer inneren Veränderung beigetragen hat. Zu meiner besonderen Freude gehen wir seit dieser Zeit am Sonntag als Familie in die Messe, beten gemeinsam den Rosenkranz und ehren Gott in der Anbetung.

In den letzten drei Jahren hat sich durch das Gebet und mein neues Leben so vieles bei uns getan! Und ich möchte alle dazu ermutigen, das Gebet des Rosenkranzes nicht zu unterschätzen sowie das Gebet für Familienmitglieder nicht aufzugeben, auch wenn es oft mühsam erscheint. Das wichtigste für mich ist, dass ich Gott vertraue in allem, was er mit mir und meiner Familie vorhat. Durch die Liebe zu Jesus und Maria kann ich auch in der eigenen Familie die Liebe neu leben, was unbeschreiblich schön ist.

 

 

 

 
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