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ZEUGNIS:

Jugendfestival in Medjugorje

31. Juli bis 6. August 2021

 

 

 

Ich war heuer, im Sommer 2021, zum ersten Mal mit in Medjugorje. Tatsächlich habe ich kurzfristig gebucht, ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich dabei einlasse. Ganz bewusst habe ich aber versucht, ohne Erwartungen diese Tage mitzuerleben. Und ich wurde nicht enttäuscht - im Gegenteil: Ein innerer Frieden hat sich in meinem Inneren breit gemacht und ich wurde von Gnaden durchströmt.

Wenn ich ganz ehrlich bin, wusste ich nie so wirklich, was ich von Marien-Erscheinungen halten soll. Ich war eher misstrauisch und verunsichert. 

Aber dieses Erlebnis beim Jugendfestival: So viele tausende Menschen aus so vielen verschiedenen Nationen. Alle die gleichen Herzenssehnsüchte, alle sprühend vor Freude. Zu sehen, wie alle sangen und tanzten als wir Gott mit Liedern lobpreisten. Es hat mich fasziniert. Obwohl ich häufig Probleme mit großen Menschenmengen habe und mich dort gelegentlich verloren fühle, durfte ich ein Gefühl von Liebe, Gemeinschaft und Familie erfahren. Man wurde dort so mitgetragen. Nicht verurteilt. Diese große Masse an fremden Menschen hat sich so familiär angefühlt, wie ich es bisher selten erlebt habe. Ich konnte einfach SEIN. Ohne jegliche Leistung zu erbringen. Ich konnte SEIN, genau wie ich BIN.

Wir sind auch auf den Erscheinungs- und Kreuzberg („Podbrdo“ & „Krizevac“) gestiegen. Für den Erscheinungsberg sind wir um 3:00 Uhr morgens aufgestanden - stockdunkel war es. Mit unseren Taschenlampen sind wir schweigend - nur den Rosenkranz betend - auf den Berg gewandert. Ich bin ganz am Schluss unserer Gruppe gegangen, hatte meine Schuhe ausgezogen und genoss es bei jedem Schritt, die Erde, diesen heiligen Boden zu berühren. Ich habe mich wortwörtlich geerdet und mit der Schöpferhand Gottes verbunden gefühlt. Zwei Stunden später durften wir den Sonnenaufgang unter musikalischer Begleitung unseres Lobpreisteams genießen.

Ich kann nur dem Herrn, meinem Gott danken, dass er mich an diesen besonderen Ort geführt hat. Alle, die nach Medjugorje fahren wollen möchte ich ermutigen: Lasst euch auf den Ort und die Gospa ein. Egal an was ihr glaubt oder nicht glaubt - geht völlig ohne Erwartungen in das Geschehen. Nutzt die Zeit, um euch innerlich zu sortieren und neu auszurichten. Bearbeitet was euch schmerzt, euch zu Tränen rührt. Ihr seid angenommen. Ihr seid geliebt.

 Annkathrin K. (17)

 

 
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